Forschung am IPASUM

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Allgemeines

In den letzten zwei Jahrzehnten ist es möglich geworden, Fremdstoffe in zunehmendem Maße auch im biologischen Material (Blut, Urin etc.) nachzuweisen. Bei im Vergleich zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich verbesserten arbeitsplatzhygienischen Maßnahmen kommt der Resorption von Fremdstoffen aus der Arbeits- und der Umwelt über die intakte Haut zunehmende Bedeutung zu. Mit Verfeinerung der analytischen Methoden lassen sich diese Stoffe oftmals auch bei allen Exponierten nachweisen. Weitgehend ungeklärt ist die Frage, wie persönliche Faktoren (Hauterkrankungen, Hautzustand, Alter, Geschlecht usw.) diese Aufnahme von Fremdstoffen über die Haut beeinflußen.
Wichtige Beispiele für wissenschaftliche Untersuchungen sind das Biomonitoring der inneren Belastung gegenüber polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAH), Pestiziden (Pyrethroide und Organophosphate), aromatischen Aminen, organischen Lösungsmitteln, polychlorierten Biphenylen (PCB), Chlorphenolen (u.a. PCP) und auch seit einiger Zeit unterstützt von der DFG, Phthalaten.
Zunehmend Bedeutung erlangt das Biochemische Effektmonitoring. Hier werden analytische Verfahren zur Bestimmung von Protein- und DNA-Addukten krebserzeugender Arbeitsstoffe und Umweltkontaminanten wie Acrylamid, aromatische Amine, Dimethylsulfat, Dimethylformamid, Benzol, Ethylen und Ethylenoxid sowie anderer methylierender Agenzien neu entwickelt bzw. optimiert.

Weitere Forschungsschwerpunkte sind:

  • Arbeitsbedingte Belastungen der Haut und deren Prävention
  • Strategien zur Weiterentwicklung evidence - basierter Prävention
  • Betriebliche Gesundheitsförderung